Aktuelles und Neuigkeiten


Herbst im Nationalpark Bayerischer Wald

Der Herbst an der kleinen Ohe (Nationalpark Bayerischer Wald)
Staubereich am Beginn der kleinen Ohe (Nationalpark Bayerischer Wald)

Schon 2016 war ich zum ersten mal im Nationalpark Bayerischer Wald. Auch in diesem Jahr zeigte sich die mit 24.250 Hektar große naturbelassene Waldregion in den schönsten Herbstfarben. Gemeinsam mit dem benachbarten Böhmerwald (Nationalpark Sumava) ist dieser Nationalpark die größte zusammenhängende Waldfläche Mitteleuropas. Diese Region im Grenzgebiet zwischen Deutschland und Tschechien gehört zum Grünen Band Europas. Eine Region, die vom Eismeer Norwegens bis zum Schwarzen Meer reicht.

 

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Sommer am Almsee (OÖ.)

Der Kolmkarbach transportiert das Schmelzwasser aus dem Karstgebirge zwischen Oberösterreich und Steiermark.
Der Kolmkarbach als Zufluß zum Almsee.

Das Schmelzwasser aus dem Gebiet des Kalkgebirges zwischen Großem Priel (OÖ.) und dem Loser (Stmk.) speist den Almsee am Talschluss des gleichnamigen Tales. Während im Frühjahr das Schmelzwasser in großen Mengen aus dem Gebirge das glasklare Wasser den Almsee füllt, ist im Hochsommer das Flussbett trocken. Welche Wassergewalt sich bei der Schneeschmelze im Bachbett bemerkbar macht, ist im Sommer nur zu erahnen. Ganze Baumstämme und Unmengen an Geröll reißt das Wasser in den Almsee mit. Naturgewalten die sich in den Bildern widerspiegeln. Am direkten Zufluss am Ufer des Almsees ist im Sommer davon jedoch nichts zu sehen. Hier gibt es idyllische Plätze, die zum Verweilen einladen.

 

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Neues vom "Grünen Band" im Grenzgebiet von Windhaag (OÖ.)

Das Grenzgebiet zwischen Österreich und Tschechien im Mühlviertel gehört zum "Grünen Band" Mitteleuropas
Ein Sommermorgen bei Mairspint zwischen Leopoldschlag und Windhaag b. Freistadt

Nach 2015 in Leopoldschlag, ging es diesmal vom 9. bis 11. Juni nach Windhaag b. Freistadt. Am "Grünen Band" Mitteleuropas standen einmal mehr Landschaftsaufnahmen im Fokus. Aber erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Nur gut, dass ich mein 500er Superteleobjektiv mit dabei hatte. Denn diesmal zeigten sich neben der Wasseramsel, einer Zauneidechse, auch noch das Braunkehlchen. So wurde es ein bunter Mix aus Tier- und Landschaftsaufnahmen in einer Grenzregion nahe meiner Heimatstadt Linz.

 

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Nationalpark Bayerischer Wald: Teil 2 - Tierfotografien

Braunbärjunges im Nationalparkzentrum Lusen - Bayerischer Wald
Nationalparkzentrum Lusen

Wie im Teil 1 angekündigt, hatten wir auch tierische Begegnungen auf der vierten Station am "Grünen Band" im Nationalpark Bayerischer Wald. Und wer glaubt, Braunbären können in einem Freigelände eines Naturparks leicht fotografiert werden, der täuscht sich gewaltig. Aber mit etwas Glück, lassen sich dann derartige Bilder einfangen, die das Naturerlebnis perfekt machen. Aber neben Braunbären gibt es im ca. 200 ha großen Tier- und Freigelände des Nationalparks Lusen, noch viele weitere Vertreter der Tierwelt zu bestaunen.

Unter den 40 heimischen Tierarten gibt es den stark bedrohten, jedoch im Nationalpark wieder heimischen Luchs, das seltene und störungsempfindliche Auerhuhn und auch längst ausgerottete Arten wie Wolf und Elch zu entdecken. Ausdauer und Glück sind jedoch unabdingbare Wegbegleiter um diese Tiere in ihrer natürlichen Umwelt bewundern zu können. Ich hatte beides und konnte mit vielen erlebnisreichen Bildern die Heimreise antreten.

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Nationalpark Bayerischer Wald: Teil 1 - Natur und Landschaften

Herbstliche Morgenstimmung im Nationalpark Bayerischer Wald
Nationalpark Bayerischer Wald

Die vierte Station am "Grünen Band" war der Region im Grenzgebiet des Nationalparks Bayerischer Wald und dem Nationalpark Sumava gewidmet. Vom 13. bis 15. Oktober 2016 zeigte sich die Natur schon in ihren prächtigen Herbstfarben. Neben den ausgedehnten Wäldern des Bayerischen Waldes, erforschten wir auch ausgedehnte Moorlandschaften an der Moldau im Nationalpark Sumava. Der erste Teil dieses fotografischen Ausfluges widmet sich den Landschaften und der herbstlichen Natur in diesem Grenzland zwischen Deutschland und Tschechien.

Im zweiten Teil gibt es dann Tieraufnahmen aus dem Nationalparkzentrum Lusen, mitten im Nationalpark Bayerischer Wald. In diesem ca. 220 ha großen Tier- und Freigelände hatten wir dann auch eine Begegnung der besonderen Art. Aber dazu mehr im nächsten Beitrag. Jetzt gilt es erstmals die herbstlichen Bilder ursprünglicher Landschaften zu genießen.

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Nationalpark Thayatal: Das Tal der Thaya mit steilen Felsen und sanften Wiesen

Die Thaya zwischen steilen Felsen und sanften Wiesen
Die Thaya im Nationalpark Thayatal

Vom 5. bis 8. Mai 2016 ging es zur dritten Station des Grünen Bandes an der ehemaligen Grenze zum Ostblock. Nach Leopoldschlag im Juni 2015 und der Drau in Kroatien im Juni vergangenen Jahres, war jetzt der Nationalpark Thayatal an der Reihe. Seit 1. Jänner 2000 ist dieser Teil der Thaya der kleinste Nationalpark Österreichs.  Mit einer Fläche von 1.330 ha, ist es ein eindrucksvolles Tal mit natürlichen Laubwäldern, einer beindruckenden Pflanzenwelt und einer faszinierenden Tierwelt.

Die mitgebrachten Bilder sollen dokumentieren, welches Naturjuwel es im niederösterreichischen Waldviertel zu entdecken gilt. Für mich war es eine Reise in eine beindruckende Naturkulisse, die jeden Natur- und Landschaftsfotografen eine Fülle von Motiven bietet.

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